Was bedeutet
»ökologisch
drucken«
konkret?
1
Einsatz von FSC-zertifizirten Papieren
Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine unabhängige, gemeinnützige Nicht-Regierungs-
organisation mit Sitz in Bonn.
Seine Aufgabe ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Waldbewirtschaftung weltweit zu leisten.
Der FSC entwickelt, unterstützt und fördert daher internationale, nationale und regionale Standards, die diesem Ziel dienen; er überwacht ihre Einhaltung und fördert Produkte, die das FSC-Logo tragen.
Wir setzen Papiere ein, die die Standards des FSC erfüllen. Darüber hinaus haben wir Produktion und Rohstoffbewirtschaftung nach diesen Kriterien ausgerichtet. Informieren Sie sich über FSC unter:
www.fsc-deutschland.de
2
Einsatz von biologischen Druckfarben
Biologische Druckfarben unterscheiden sich von herkömmlichen durch den vollkommenen Verzicht auf Mineralölanteile.
Diese werden durch pflanzliche Öle ersetzt. Lediglich die eigentlich farbgebenden Stoffe, die Pigmente, lassen sich zurzeit noch nicht durchnatürliche Stoffe mit vergleichbaren Eigenschaften in Bezug auf Farbintensität, Brillanz, Lichtechtheit etc. ersetzen.
3
Einsatz von Waschmitteln und
Zusatzstoffen auf pflanzlicher Basis
Zur Reinigung aller mit Farbe in Verbindung kommenden Teile der Druckmaschinen und sonstiger Geräte setzen wir ein Waschmittel ein, das material- und umweltschonend ist, CKW- und aromatenfrei und rückstandslos in Wasser löslich. Auf Grund seiner hohen Wirksamkeit muss es nur sehr sparsam eingesetzt werden.
4
Stark reduzierte Verwendung von
Isopropanol im Feuchtwasser
Isopropanol oder Isopropylalkohol wird in Offsetdruckmaschinen mit Alkoholfeuchtwerken eingesetzt, um die Oberflächenspannung des Feuchtmittels herabzusetzen (sogenannter Wischwasserzusatz). Seine Dämpfe wirken betäubend, direkter
Kontakt reizt Augen und Schleimhäute.
Wir haben den Anteil dieses
Feuchtwasserzusatzes um rund 50% reduziert.
5
Komplett chemiefreie Druckvorstufe
Die Herstellung unserer Druckplatten geschieht vollkommen ohne chemische Prozesse bzw. Substanzen (wie Entwickler- oder Fixiererflüssigkeiten).
Zum Schutz der Platten wird lediglich eine
biologisch abbaubare Gummierung eingesetzt.
6
Optimierte Papierabfallwirtschaft
Bei der Herstellung von Druckerzeugnissen
entsteht Papierabfall:
Zum Einrichten benutzte Makulaturbögen, nicht bedruckte Ränder, Verpackungsmaterial usw.
Wir trennen diese Abfälle, je nach Verschmutzungsgrad. Dadurch ist gewährleistet, dass möglichst viel Papier dem Verwertungskreislauf wieder zugeführt werden kann.
7
Komplette Fertigung im Hause
Wir sind ein Full Service-Haus:
Von der Agentur mit Fotostudio über den Verlag
bis zum Druck und der buchbinderischen Weiterverarbeitung erledigen wir nahezu alle Arbeiten und Fertigungsschritte im eigenen Haus. Dadurch sind wir nicht nur erheblich flexibler in der Termingestaltung, wir reduzieren auch Energie- und Arbeitsaufwand für Abstimmung und Transporte.
8
Einsatz von Lieferanten in unserer Nähe
Unsere Rohstoffe beziehen wir nach Möglichkeit
von Lieferanten aus der Region, selbst wenn diese preislich nicht immer die günstigsten sein sollten.
Wir vermeiden auf diese Weise nicht nur unnötig lange Transportwege und -zeiten, sondern stärken auch die Wirtschaftskraft in unserer unmittelbaren Umgebung.
9
Einsatz modernster Techniken zur
Minimierung der Papierzusschussmengen
Bis auf einem Bogen Papier das Druckbild richtig "steht", also von Position, Farbe und Passgenauigkeit her dem gewünschten Endprodukt entspricht, braucht man eine Reihe "Vorlaufbogen", um an der Druckmaschine die entsprechenden Einstellungen vornehmen zu können. Durch modernste Technik bei der Plattenherstellung und beim Druck können wir diese Papiermenge auf ein Minimum reduzieren. Gleiches gilt für die Weiterverarbeitung. Auch hier kann mit Hilfe moderner Elektronik nicht nur die Rüstzeit, sondern auch die Menge an "Probeexemplaren" drastisch gesenkt werden. Durch die rapide Zunahme an Aufträgen, die auf digitalem Wege produziert werden, wird der Papierzuschussbedarf weiter deutlich sinken.
10
Nutzung der Maschinenabwärme
zu Heizzwecken
Die beim Druckprozess eingesetzte Energie wird zu einem nicht unbeträchtlichen Teil als Abwärme wieder an die Umgebung abgegeben. Wir nutzen diese (von uns ja schon einmal bezahlte) Energie, um einerseits unsere Heizkosten und andererseits
die Umweltbelastung zu senken.
11
Produktion nach
Prozessstandard Offsetdruck
Der "Prozess Standard Offsetdruck" (PSO) ist
eine vom Verband der Druckindustrie erarbeitete Norm, die weit über die entsprechenden ISO-Anfor-derungen hinausgeht.
Wir sind nach diesem Standard zertifiziert, d.h.,
wir produzieren absolute Qualität nach überprüfbaren Kriterien und auf kostengünstigstem Weg. Auch das ist eine Möglichkeit, die Umwelt weniger
zu belasten. Hier finden Sie mehr über den PSO:
www.pso-insider.de
12
Einsatz von Ökostrom
Produktionsmaschinen verbrauchen notgedrungen eine Menge Energie.
Wir decken unseren kompletten Strombedarf über den örtlichen Energielieferanten aus Wasserkraftwerken und wollen so unseren Beitrag zur Stärkung der erneuerbaren Energien leisten.
Ein grünes Image steht jedem gut ...
Vollkommen zu Recht achten Verbraucher heute auf Produkte, deren Herstellung die Umwelt schont. Damit kann man heute punkten! Warum sollten Sie nicht auch von unserer FSC-Zertifizierung profitieren?
... und hilft die Umwelt erhalten
Allerdings sollten die Maßnahmen auch objektiv messbar und überprüfbar sein. Zum Beispiel anhand der FSC-Zertifizierung durch ein dazu legitimiertes Institut. Selbstverständlich können Sie sich auch jederzeit persönlich davon überzeugen, dass wir die Kriterien unserer Selbstverpflichtung einhalten.
Ökologisch heißt nicht teuer!
Wir nuzen die "Öko-Welle" nicht aus, um zusätzlichen Profit zu machen. Bei uns
stimmen auch jetzt Preis und Leistung. Denn den Wettbewerb der Zukunft kann ohnehin nur der bestehen, der wirtschaftliches und ökologisches Denken und Handeln optimal vereinbaren kann.
Ökologisch heißt nicht langsam!
Wir haben nichts gegen moderne Technik und die Möglichkeiten der Datenverarbeitung. Im Gegenteil: Wir nutzen sie, um noch rationeller und flexibler zu produzieren. Das spart Zeit, senkt die Kosten und verhilft Ihnen schneller zu Ihrem Produkt. Fortschritt — auch õkologischer — ist eben doch keine Schnecke!
Ökologisch heißt nicht "Na ja"!
An oberster Stelle steht bei uns immer noch die Qualität. Dafür bezahlen Sie
schließlich. Und da machen wir keine Abstriche. Müssen wir auch überhaupt
nicht, selbst wenn wir alles "grün" drucken.
Grün drucken – gut für Sie, gut für unsere Umwelt
Die Schloemer-Gruppe bekennt sich zu ihrer Verantwortung für Mensch und Umwelt.
Wir
haben uns von einem unabhängigen Institut nach den Kriterien des FSC zertifizieren lassen.
Wir haben den ersten Schritt getan. Setzen auch Sie ein Zeichen verantwortungsvollen
Handelns – auf Ihre Druckerzeugnisse. Wir informieren Sie gerne.